OHrGrüN/VerT d’OreiLLe
Ausstellung & Performance
DATUM & UHRZEIT
Eröffnung & Performance: Sonntag, 19.04.2026 – 15:00 Uhr
Ausstellung: 20.-26. April 2026
Öffnungszeiten: Di–Fr 11–15 Uhr, Sa, So 15–18 Uhr
ORT
philomena+
Heinestraße 40, 1020 Wien
philomena.plus
TICKETS
Eintritt frei
Kuratiert von Aline Lenzhofer, präsentiert von philomena+ in Kooperation mit Salam Music
Die Künstlerin, Komponistin und Performerin Myriam el Haïk verbindet in ihren Werken Musik und visuelle Kunst. Ausgehend von minimalistischen, repetitiven Kompositionen entwickelt sie eigene Notations- und Zeichensysteme, die musikalische Strukturen in visuelle Formen übersetzen. Schreiben und Spiel nehmen dabei eine zentrale Rolle ein. Durch das bewusste Unterlaufen von Konventionen schafft die Künstlerin ihre eigenen Regeln und Systeme. Ihre Performance-Installation OHrGrüN/VerT d’OreiLLe, im Rahmen des mehrteiligen Ausstellungsprojekts Against the Playbook, kuratiert von Aline Lenzhofer, fügt sich in diese Arbeitsweise ein.
Ausgehend vom französischen Ausdruck „ver d‘oreille“ (Ohrwurm) beschäftigt sich ihre Performance mit Worten und Klängen, Fehlübersetzungen und ihrem poetischen Potenzial, neue Bedeutungen und imaginäre Welten zu schaffen. Das Ergebnis ist eine Live-Collage aus gesprochenem Wort, erfundener Sprache, Musik, Bildern und performativen Aktionen.
Myriam el Haïk
Myriam El Haïk (1973 in Rabat) ist eine marokkanisch-französische Künstlerin, Komponistin und Performerin. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Rabat.
Ihre künstlerische Sprache basiert auf der Wiederholung und Kombination einfacher Zeichen, Muster und Handlungen und ist gleichermaßen von marokkanischen wie europäischen kulturellen Einflüssen geprägt. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Verbindung von Musik und visueller Kunst. Ausgehend von eigenen minimalistischen, repetitiven Kompositionen entwickelt El Haïk Notations- und Zeichensysteme, die musikalische Strukturen in visuelle Formen übersetzen.
Ihre Arbeiten lassen sich als visuelle Transkriptionen musikalischer Prozesse verstehen und manifestieren sich in Zeichnungen, Installationen, Videos und Performanceformaten. Die stark rhythmisierten Ausdrucksformen sind zugleich reduziert und komplex, medienübergreifend angelegt und in sich kohärent. Schreiben und Spiel nehmen dabei eine zentrale Rolle ein: Durch das bewusste Dekonstruieren und Unterlaufen von Konventionen schafft die Künstlerin ihre eigenen Regeln und Systeme.
Myriam El Haïk war in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa und Marokko vertreten und nahm an internationalen Messen und Festivals teil. Performances führten sie unter anderem nach Paris, London, Montreal und New York.











