{"id":6662,"date":"2019-06-08T12:33:54","date_gmt":"2019-06-08T10:33:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.salam-orient.at\/?page_id=6662"},"modified":"2023-01-31T11:25:55","modified_gmt":"2023-01-31T09:25:55","slug":"archiv-2016","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.salam-music.at\/en\/archiv\/archiv-2016\/","title":{"rendered":"2016"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"480\" src=\"https:\/\/www.salam-music.at\/wp-content\/uploads\/SalamOrient_Header2016-1024x480.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6665\" srcset=\"https:\/\/www.salam-music.at\/wp-content\/uploads\/SalamOrient_Header2016-1024x480.jpg 1024w, https:\/\/www.salam-music.at\/wp-content\/uploads\/SalamOrient_Header2016-500x234.jpg 500w, https:\/\/www.salam-music.at\/wp-content\/uploads\/SalamOrient_Header2016-768x360.jpg 768w, https:\/\/www.salam-music.at\/wp-content\/uploads\/SalamOrient_Header2016.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-pb-accordion-item c-accordion__item js-accordion-item no-js\" data-initially-open=\"false\" data-click-to-close=\"true\" data-auto-close=\"true\" data-scroll=\"false\" data-scroll-offset=\"0\"><h5 id=\"at-66621\" class=\"c-accordion__title js-accordion-controller\" role=\"button\">FESTIVAL PROGRAMM 2016<\/h5><div id=\"ac-66621\" class=\"c-accordion__content\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Salam Orient 2016<br \/>13. Oktober \u2013 31. Oktober&nbsp;2016<\/h2>\n\n\n\n<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br \/>Dear Audience,<\/p>\n\n\n\n<p>Ex oriente lux \u2013 sehr frei \u00fcbersetzt: aus dem Osten kommt das Licht\/die Kultur.&nbsp;<br \/>Derzeit kommen eher Fl\u00fcchtlinge, h\u00f6ren wir Waffenl\u00e4rm, sehen Bilder der Zerst\u00f6rung.<br \/>Und dennoch: einst Beginn des Ackerbaus, der Stadtkulturen, der ersten Schrift\u2026 alles Indizien f\u00fcr die Richtigkeit dieser Aussage. Und heute \u2013 v\u00f6llig an den Rand gedr\u00e4ngt \u2013 wunderbare K\u00fcnstler\/innen aus Syrien, dem Irak und Iran, aus Pal\u00e4stina, der T\u00fcrkei \u2013 und aus \u00d6sterreich.&nbsp; Das Festival SALAM.ORIENT richtet den Fokus auf sie und bietet erg\u00e4nzend dazu spannende Begegnungen zwischen Indien und dem Westen, eine Lesung, Vortr\u00e4ge zur aktuellen Lage, T\u00e4nzer\/innen, Derwische\u2026<br \/>Jeder Krieg blutet aus, geht zu Ende.&nbsp;Was bleibt, sind die \u00dcberlebenden, ihre Kunst und Kultur.&nbsp;<br \/>Die Hoffnung stirbt zuletzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Spannende Tage bei&nbsp; SALAM.ORIENT w\u00fcnscht Ihnen &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Ehrlich<br \/>K\u00fcnstlerischer Leiter<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Program<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Vortrag &amp; Publikumsgespr\u00e4ch<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Jemen \u2013 Krise, Revolte, Krieg<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Donnerstag, 13. Okt., 19:00<\/td><\/tr><tr><td>Diplomatische Akademie,&nbsp;Festsaal<\/td><\/tr><tr><td>Favoritenstra\u00dfe 15a, 1040 Wien<\/td><\/tr><tr><td>Eintritt: frei&nbsp;<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Referent\/innen:<br \/><strong>Elham Manea,<\/strong>&nbsp;Associate Professor, Institut f\u00fcr Politikwissenschaft&nbsp; Universit\u00e4t Z\u00fcrich&nbsp;<br \/><strong>Hisham Al-Omeisy,<\/strong>&nbsp;Blogger und Aktivist, Jemen&nbsp;<br \/><strong>Safa Al Ahmad,<\/strong>&nbsp;Journalistin und Filmemacherin, Saudi-Arabien<\/p>\n\n\n\n<p>Als im Jahr 2011 eine breite Bewegung als Teil der Revolten in der arabischen Welt das damalige autorit\u00e4re und korrupte Regime von Ali Abdullah Saleh zur Abdankung zwang, schien der Weg zu einer demokratischen, inklusiven und gerechten Gesellschaft im Jemen f\u00fcr einen Moment lang offen zu sein. Der politische Transformationsprozess scheiterte jedoch und f\u00fchrte zu einem Krieg, den wir kaum (mehr) wahrnehmen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eineinhalb Jahre nach Beginn der von Saudi Arabien gef\u00fchrten Milit\u00e4rintervention im Jemen lassen sich die Auswirkungen des Krieges auf die Zivilbev\u00f6lkerung schwerlich in Worte fassen: Laut UN-Organisationen ben\u00f6tigen von den 21 Millionen Einwohner_innen des Landes mehr als 80 Prozent humanit\u00e4re Hilfe, 14 Millionen Menschen sind nicht mehr in der Lage ihre Ern\u00e4hrung sicherzustellen, an die 10 Millionen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser und beinahe drei Millionen wurden durch den Krieg zu Fl\u00fcchtlingen innerhalb des Landes.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auf politischer und medialer Ebene wird der Krieg oftmals als eine Fortsetzung regionaler Spannungen zwischen Saudi Arabien und dem Iran erz\u00e4hlt: hier die Luftangriffe, der Einmarsch von Bodentruppen und eine Seeblockade einer Milit\u00e4rallianz um Saudi Arabien, die von den USA, Gro\u00dfbritannien und Frankreich unterst\u00fctzt wird und den entmachteten Pr\u00e4sidenten Abed Rabbo Mansur Hadi wieder einsetzen m\u00f6chte, dort eine Allianz von Ansar Allah (gemeinhin \u201adie Huthis\u2018) mit Teilen der jemenitischen Armee, die loyal zum ehemaligen Pr\u00e4sidenten Ali Abdullah Saleh stehen und \u2013 so der Vorwurf \u2013 vom Iran unterst\u00fctzt werden. Dass dieses allzu einfach gezeichnete Bild in den Medien nicht den politischen Entwicklungen im Jemen entspricht, ist Gegenstand der Veranstaltung.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Entwicklungen haben zur heutigen Situation gef\u00fchrt?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Welche politischen Vorstellungen \u00fcber die Zukunft des Jemen haben die verschiedenen Kriegsparteien?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Welche zivilgesellschaftlichen Perspektiven lassen sich unter den Bedingungen des Krieges \u00fcberhaupt noch entwickeln?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>In cooperation with&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.vidc.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">VIDC<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Premi\u00e8re Musiktheater<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u201eDas bunte Kamel\u201c&nbsp;| \u00d6sterreich<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Freitag, 14. Okt., 9:00\/10:45\/15:30<\/td><\/tr><tr><td>Haus der Musik | Seilerst\u00e4tte 30a, 1010 Wien&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.hausdermusik.com\/\">www.hausdermusik.com<\/a>&nbsp;|&nbsp;Tel.: 01\/513 48 50<\/td><\/tr><tr><td>Eintritt: \u20ac 6\/ Kinder im Klassenverband. Nachmittags \u20ac 10<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mit: Marwan Abado&nbsp;<\/strong>\u2013 Oud (arabische Laute) &amp; Gesang,&nbsp;geboren im Libanon&nbsp;<br \/><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Salah Ammo<\/strong>&nbsp; \u2013 Oud (arabische Laute) &amp; Gesang, geboren in Syrien&nbsp;<br \/><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Amirkasran Zandian<\/strong>&nbsp;\u2013&nbsp; Perkussion, geboren im Iran&nbsp;<br \/><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Marko Simsa&nbsp;<\/strong>\u2013 Erz\u00e4hlung &amp; Gesang, geboren in \u00d6sterreich<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAngesichts der Fl\u00fcchtlingssituation in Europa und den Kriegen im Nahen Osten haben wir uns zusammengefunden, um Musik und Geschichten aus dem arabischen Kulturraum f\u00fcr Kinder auf die B\u00fchne zu bringen. Krieg und Fl\u00fcchtlingsdrama werden wir nicht thematisieren, wir wollen ausschlie\u00dflich \u201esch\u00f6ne\u201c,&nbsp; interessante, lustige und erstaunliche Geschichten aus dem \u201eganz normalen\u201c Leben erz\u00e4hlen. Denn dass Eltern mit ihren Kindern im Iran gern zum Wandern in die Berge gehen, oder dass Familien in Syrien so gern zum Picknicken nach drau\u00dfen fahren, und dass es in den arabischen L\u00e4ndern zwar viele Hunde, Katzen und V\u00f6gel, aber dennoch kaum Haustiere gibt, dar\u00fcber wird uns hierzulande eigentlich viel zu selten berichtet\u2026\u201c \u2013 Marko Simsa<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Concert<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vardan Hovanissian &amp; Emre G\u00fcltekin Quartett |&nbsp;Armenien \u2013 T\u00fcrkei |&nbsp;\u201eAdana\u201c<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Freitag, 14. Okt., 20:30&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Pogy &amp; Bess |&nbsp;Riemergasse 11, 1010 Wien&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.porgy.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.porgy.at<\/a>&nbsp;|&nbsp;Tel. +43 1 5128811<\/td><\/tr><tr><td>Eintritt:&nbsp;\u20ac 24,- \/ \u20ac 18,-<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mit: Vardan Hovanissian<\/strong>&nbsp;\u2013 Duduk |&nbsp;<strong>Emre G\u00fcltekin<\/strong>&nbsp;\u2013 Saz, baglama&nbsp;Tanbur, voice&nbsp;|&nbsp;<br \/><strong>Joris<\/strong><strong>&nbsp;Vanvinckenroye \u2013<\/strong>&nbsp;Double Bass |&nbsp;<strong>Simon Leleux<\/strong>&nbsp;\u2013 Daf, Riqq, Percussion<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stadt Adana an der Mittelmeerk\u00fcste galt als einer der bl\u00fchendsten Orte in der ottomanischen T\u00fcrkei, um zu leben und zu arbeiten. Muslime und&nbsp; armenische Christen&nbsp; kamen halbwegs gut miteinander aus. Der Genozid vor hundert Jahren \u00e4nderte alles: die Stadt wurde&nbsp; teilweise zerst\u00f6rt, die armenische Gemeinde in alle Welt zerstreut.<\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden Musiker Vardan HovanIssian&nbsp; und Emre G\u00fcltekin&nbsp; w\u00e4hlten daher den Namen dieser Stadt als Symbol f\u00fcr ein einstmals gutes Leben und gaben ihrem gemeinsamen Programm diesen Namen. So vermischt sich heute die uralte Musik der Armenier erneut mit derjenigen der T\u00fcrken. Das ist keine Frage der \u201eFusion\u201c, sondern eines m\u00f6glichen Zusammenlebens. So wie an den Ufern des Mittelmeeres seit der Antike Menschen miteinander Handel trieben, Feste feierten und&nbsp; heirateten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gleichnamige CD \u201eAdana\u201c (erschienen auf \u201eMuziekpublique) dokumentiert dieses \u00dcberleben alter Traditionen, die Lieder \u00fcber das Land und seine Leute besitzen die Kraft, die Trauer der Menschen zu \u00fcberwinden und neu zu beginnen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>In cooperation with&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.kultureninbewegung.org\/\">kulturen in bewegung<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Reading<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wegen Erkrankung abgesagt!<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Atef Abu Saif | Gaza&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Montag, 17. Okt., 19:00<\/td><\/tr><tr><td>Hauptb\u00fccherei der B\u00fcchereien Wien, Veranstaltungssaal<\/td><\/tr><tr><td>Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien<\/td><\/tr><tr><td><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.buechereien.wien.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.buechereien.wien.at<\/a><\/td><\/tr><tr><td>Eintritt: frei<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit dem Buch \u201eFr\u00fchst\u00fcck mit der Drohne\u201c&nbsp; (auf deutsch erschienen im Unionsverlag Berlin) schuf der pal\u00e4stinensische Autor Atef Abu Saif einen Hymnus auf das Leben inmitten unvorstellbarer Lebens-bedingungen. Atef Abu Saif&nbsp; ist 1973 in Jabalia, im Gazastreifen, geboren. Er studierte Englisch an der Universit\u00e4t in Birzeit, Politikwissenschaften in Bradford und erhielt das Doktorat&nbsp; in Soziologie am Europ\u00e4ischen Hochschulinstitut in Florenz. An der Universit\u00e4t von Gaza-Stadt unterrichtet er Politikwissenschaften und Kreatives Schreiben, ist Journalist und Schriftsteller. Sein f\u00fcnfter Roman&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>A Suspended Life<\/em>&nbsp;stand 2015 auf der Shortlist f\u00fcr den International Prize for Arab Fiction (\u00bbArab Booker\u00ab). Er lebt mit seiner Frau und seinen f\u00fcnf Kindern im Gazastreifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 7. Juli 2014 beginnt der bisher letzte der vielen K\u00e4mpfe um den Gazastreifen. Inmitten aller Pressestimmen zum Geschehen tauchen in den f\u00fchrenden Zeitungen der Welt Tagebuchtexte auf. Ihr Autor: Atef Abu Saif, ein in der arabischen Welt bekannter Romancier. Er h\u00e4lt fest, was um ihn herum geschieht. Wie er mit seiner Frau den Alltag bew\u00e4ltigt. Wie er seinen Kindern zu erkl\u00e4ren versucht, warum sie nicht mehr auf die Stra\u00dfe d\u00fcrfen. Wie er mit der Angst k\u00e4mpft, wenn vor dem Fenster die Drohne surrt.<\/p>\n\n\n\n<p>In 51 Tagebucheintr\u00e4gen, vom ersten bis zum letzten Tag des Krieges, ohne Polemik, ohne Schuldzuweisungen, erz\u00e4hlt Atef Abu Saif das Unvorstellbare. Von Trag\u00f6dien, von Verzweiflung, von gegenseitiger Hilfe, von heiteren Momenten trotz allem und von einer unausrottbaren Zuversicht der Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>In Kooperation mit den&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/https:\/\/www.buechereien.wien.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">B\u00fcchereien Wien<\/a>&nbsp;und der&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/poeg.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">pal\u00e4stinensisch-\u00f6sterreichischen Gesellschaft.<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Vortrag &amp; Publikumsgespr\u00e4ch<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Afghanistan \u2013&nbsp;Raus aus der Gewalt<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Mittwoch, 19. Okt., 19:00<\/td><\/tr><tr><td>Diplomatische Akademie, Festsaal<\/td><\/tr><tr><td>Favoritenstra\u00dfe 15a, 1040 Wien<\/td><\/tr><tr><td>Eintritt: frei<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Referent\/innen:&nbsp;<strong>Sibylle Hamann<\/strong><br \/>Im Gespr\u00e4ch mit:&nbsp;<strong>Helena Malikyar<\/strong>&nbsp;\u2013 Journalistin und Historikerin, Kabul, Afghanistan<br \/><strong>Haseeb Humayoon<\/strong>&nbsp;\u2013 (angefragt) Publizist und Mitbegr\u00fcnder der afghanischen Jugendorganisation 1400, Kabul, Afghanistan<\/p>\n\n\n\n<p>Veranstaltungsprachen: Englisch und Deutsch mit Simultandolmetschung<\/p>\n\n\n\n<p>Afghanistans Bev\u00f6lkerung geh\u00f6rt zu den j\u00fcngsten und am schnellsten wachsenden der Welt. Aufgrund der immer schlechter werdende Sicherheitslage, \u00f6konomischer und politischer Perspektivenlosigkeit, schlechter Regierungsf\u00fchrung und dem Wiedererstarken der Taliban und anderer islamistischer Gruppen verlassen immer mehr Afghan\/innen ihr Land.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wie kann der Teufelskreis aus Gewalt und Gegengewalt durchbrochen werden? Gibt es Wege aus der Radikalisierung? Was sind die Alternativen zum radikalen Extremismus in Afghanistan? Kann der Einfluss der Madrassas reduziert werden? Welche M\u00f6glichkeiten hat die internationale Gemeinschaft? Welche Rolle spielen die Nachbarl\u00e4nder Iran und Pakistan?<\/p>\n\n\n\n<p><em>In cooperation with&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.vidc.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">VIDC<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Musik&nbsp;&amp; Tanz<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bernhard Schimpelsberger &amp; Kaveri Sageder | Indien \u2013 \u00d6sterreich<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Donnerstag, 20. Okt., 19:30<\/td><\/tr><tr><td>Sargfabrik | Goldschlagstra\u00dfe 169, 1140 Wien&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.sargfabrik.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.sargfabrik.at<\/a>&nbsp;|&nbsp;Tel.: + 43-(0)1-988 98-111<\/td><\/tr><tr><td>Eintritt: \u20ac 20<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Special Guest:&nbsp;<strong>Anuradha Genrich&nbsp;<\/strong>\u2013 Vocals<\/p>\n\n\n\n<p>Der in London lebende&nbsp; \u00f6sterreichische K\u00fcnstler Bernhard Schimpelsberger verbindet sehr erfolgreich die Musik Indiens mit seinen westlichen Wurzeln. Durch seine intensive Zusammenarbeit mit K\u00fcnstlern wie Anoushka Shankar, Akram Khan, Nitin Sawhney oder Circle of Sound ist er ein international gefragter und angesehener Klangk\u00fcnstler. 2016 und 2017 tritt Bernhard eine ganz besondere Reise durch Europa an: Rhythm Diaries \u2013 musical encounters in urban Europe.<\/p>\n\n\n\n<p>In Wien trifft er auf die virtuose Kathak-T\u00e4nzerin Kaveri Sageder, welche die Rhythmen und Bewegungen des nordindischen Kathka-Tanzes mit modernem musikalischem Rhythmus-Repertoire verbindet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Gespr\u00e4ch &amp; Musikalische Lesung<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u201eWir sind hier\u201c<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Samstag, 22. Okt., ab 18:00<\/td><\/tr><tr><td>Kunst- und Sozialraum Brunnenpassage<\/td><\/tr><tr><td>Brunnengasse 71 \/ Yppenplatz,&nbsp;1160 Wien<\/td><\/tr><tr><td><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.brunnenpassage.at\/\">www.brunnenpassage.at<\/a><\/td><\/tr><tr><td>Eintritt: frei<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>\u201eWoher kommst du?\u201c \u2013 \u201eAus Wien.\u201c \u2013 \u201eNein, ich meine, woher kommst du WIRKLICH?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird Wiener\/innen mit \u201eMigrationsgeschichte\u201c nicht leicht gemacht, sich selbst als Wiener\/innen zu verstehen und selbst wenn sie das tun, wird es h\u00e4ufig in Frage gestellt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wir sind hier&nbsp;<\/em>portr\u00e4tiert 45 junge Menschen an Orten, die f\u00fcr sie eine besondere Bedeutung haben. Beim Gespr\u00e4ch zum Buch werden einige der Protagonisten von ihren besonderen Orten erz\u00e4hlen und uns dazu einladen ihr Wien zu entdecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschluss gibt es eine musikalische Lesung mit Luna Al-Mousli und Karim Othman-Hassan. Luna liest aus ihrem Buch&nbsp;<em>Eine Tr\u00e4ne. Ein L\u00e4cheln. Meine Kindheit in Damaskus<\/em>&nbsp;und nimmt uns auf eine Reise mit nach Damaskus.<\/p>\n\n\n\n<p><em>In cooperation with&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.brunnenpassage.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brunnenpassage.<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.wirsindhier.wien\/\">wirsindhier.wien<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Tanz und Bewegungstheater \u2013&nbsp;Gastspiel \/ \u00d6sterreichpremiere<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Diyar&nbsp;Dance Theater&nbsp;| Bethlehem |&nbsp;\u201eOut of Place\u201c<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Montag, 24. Okt., 10:30&nbsp;<br \/>Dienstag, 25. Okt., 10:30 \/ 19:00<\/td><\/tr><tr><td>Dschungel Wien |&nbsp;Museumsquartier \/ Museumsplatz 1, 1070 Wien<\/td><\/tr><tr><td><strong><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.dschungelwien.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.dschungelwien.at<\/a><\/strong>&nbsp;|&nbsp;Tel. 01\/522 07 20 \u2013 20&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Eintritt: \u20ac 6 f\u00fcr Gruppen \/ \u20ac 16<br \/>\u20ac 14 f\u00fcr die Abendvorstellung<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Menschen ab 12 Jahren,&nbsp;Dauer: ca. 50 Min.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Inszenierung:&nbsp;<strong>Mohammad Awwad&nbsp;<\/strong>|<strong>&nbsp;<\/strong>Choreographie:&nbsp;<strong>Shadi Kassis&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Darsteller\/innen:&nbsp;<strong>Maher Mena Mickel,<\/strong>&nbsp;<strong>Hala A. N. Alkoury,<\/strong>&nbsp;<strong>Lord K. I. Khair,<\/strong>&nbsp;<strong>Lana K. I. Hawash,<\/strong>&nbsp;<strong>Ala M. H. Jubran,<\/strong>&nbsp;<strong>Y<\/strong><strong>azan<\/strong>&nbsp;<strong>Hanna<\/strong>&nbsp;<strong>Elias<\/strong>&nbsp;<strong>Elyateem<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Reise durch die Herzen und K\u00f6pfe junger pal\u00e4stinensischer K\u00fcnstlerInnen, die ihrer gegenw\u00e4rtigen Realit\u00e4t entfliehen und sich auf die Suche nach einer lebenswerter Existenz und ihrer&nbsp; Identit\u00e4t begeben. Sie lernen sich durchzusetzen, gegen die eigene innere aber auch \u00e4u\u00dfere Wut und gegen Vorurteile, um so gemeinsam \u00fcber die Mauern der Unterdr\u00fcckung hinauszuwachsen und die neu entdeckte Freiheit zu zelebrieren. Schaupl\u00e4tze des St\u00fccks sind unterschiedliche pal\u00e4stinensische St\u00e4dte wie Bethlehem, Ramallah und Jenin, aber auch andere L\u00e4nder wie Jordanien, Spanien, Deutschland, die Vereinigten Arabischen Emirate und die USA.&nbsp;Die ausgew\u00e4hlten T\u00e4nze zeigen unterschiedliche Formen der Angst: Angst vor Ver\u00e4nderung, Angst vor der Enth\u00fcllung des Selbst und Angst vor dem Alleinsein \u2013 \u00c4ngste, die allen Jugendlichen \u00fcber kulturelle Grenzen hinweg gemein sind.&nbsp; Das Diyar Dance Theatre glaubt an Kultur, nicht nur um Mut zu machen, sondern auch um Br\u00fccken zu schlagen, lokal wie international.<\/p>\n\n\n\n<p><em>In cooperation with&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.dschungelwien.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dschungel Wien<\/a>&nbsp;und der&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/poeg.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">pal\u00e4stinensisch-\u00f6sterreichischen&nbsp;<\/a><\/em><em>Gesellschaft.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Concert<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Omar Bashir Group featuring Rita Movsesian | Irak \u2013 \u00d6sterreich<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Mittwoch, 26. Okt., 20:30<\/td><\/tr><tr><td>Porgy &amp; Bess | Riemergasse 11, 1010 Wien&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.porgy.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.porgy.at<\/a>&nbsp;|&nbsp;Tel. +43 1 5128811<\/td><\/tr><tr><td>Eintritt:&nbsp;&nbsp;\u20ac 24,- \/ \u20ac 18,-<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Der ber\u00fchmte irakische Oud-Spieler Omar Bashir lebt heute in Budapest, war aber noch nie in Wien zu Gast. Die armenisch-irakische S\u00e4ngerin Rita Movsesian hat ihren Lebensmittelpunkt in Salzburg. Sie entschloss sich vor kurzer Zeit, die Wurzeln ihrer Kindheit in Bagdad neu zu entdecken. In diesem Programm trifft in ganz spezieller Weise die alte arabische Maqam-Musik auf neue Kompositionen, werden westliche und \u00f6stliche Sounds&nbsp; von Musikern pr\u00e4sentiert, die im Irak aufgewachsen sind und l\u00e4ngst zu Europ\u00e4ern wurden. \u201cOud around the world\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p>Omar Bashir stammt aus einer ber\u00fchmten Familie von Oud-Meistern. Sein Vater Munir Bashir galt als \u201eKing of Oud\u201c, Gro\u00dfmeister der arabischen Maqam-Musik. Omar selbst wird dagegen als \u201ePrince of Oud\u201c bezeichnet. Er besuchte in Bagdad die&nbsp; School of Music and Ballett, unterrichtete danach und gr\u00fcndete ein 24-k\u00f6pfiges Ensemble zur Pflege traditioneller irakischer Musik. Damit tourte er durch den gesamten Nahen und Mittleren Osten.<\/p>\n\n\n\n<p>1991 kehrte Omar nach Budapest zur\u00fcck, wo er 1970 geboren worden war. Gemeinsam mit seinem Vater trat er noch in den 90er Jahren im Duo auf, bis dieser 1997 starb.&nbsp; Seither bem\u00fcht sich der ebenso prominente Sohn darum, das Erbe des Vaters fortzuf\u00fchren&nbsp; und seinem Instrument die Klangwelten des Jazz, der Latin- und Flamenco-Musik zu er\u00f6ffnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Rita Movsesian hat sich bereits in ihrer Geburtsstadt Bagdad der Musik verschrieben. Mit zw\u00f6lf Jahren begann sie ihre Stimm- und Gesangsausbildung. Der Schwerpunkt lag damals schon auf der armenischen und arabischen Musiktradition. Auch nach ihrem Umzug nach \u00d6sterreich blieb Musik f\u00fcr die Diaspora-Irakerin der Mittelpunkt ihres Lebens. Sie bildete ihre Stimme bei diversen namhaften Gesangsp\u00e4dagogInnen und am Salzburger Mozarteum in den Bereichen klassisch-westliche Musik und Jazz weiter. Es folgten zahlreiche Auftritte im In- und Ausland. Zwischen 2013 und 2014 nahm sie am internationalen Wettbewerb \u00bbThe Voice of Middle East\u00ab in Beirut teil und wurde damit im gesamten arabischen&nbsp; Raum bekannt. Darauf folgte ihr Erfolg bei \u00bbThe Voice of Germany\u00ab, wo sie in drei aufeinander folgenden Auftritten ohne Ber\u00fchrungs\u00e4ngste zur Popkultur ihr \u00fcberragendes Talent und ihre Professionalit\u00e4t unter Beweis stellen konnte. F\u00fcr Rita ist Musik ein Verbindungsglied zwischen den Kulturen in der heutigen globalisierten Welt. Nicht nur die Pflege musikalischer Traditionen, sondern die Suche nach neuen Ausdrucksweisen und dem universellen Charakter von Musik steht dabei im Mittelpunkt ihres Schaffens.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Concert<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Pandit Shubhendra Rao &amp; Saskia Rao-De Haas | Indien |&nbsp;\u201eEast marries West\u201c<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Donnerstag, 27. Okt., 19:30<\/td><\/tr><tr><td>Sargfabrik,&nbsp;Goldschlagstra\u00dfe 169, 1140 Wien<\/td><\/tr><tr><td><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.sargfabrik.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.sargfabrik.at<\/a>&nbsp;|&nbsp;Tel.: + 43-(0)1-988 98-111<\/td><\/tr><tr><td>Eintritt: \u20ac 27<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/i1.wp.com\/salam-orient.at\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/shubendra-saskia-foto_dt_2-1.jpg\"><\/a><\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sitar &amp; Indian Cello in Begleitung von Nihar Mehta \u2013 Tabla<\/h2>\n\n\n\n<p>In den 60er Jahren musizierte Ravi Shankar erstmals mit Yehudi Menuhin ein&nbsp;gemischt west-\u00f6stliches Programm unter dem Titel: \u201cEast meets West\u201d. &nbsp;Heute&nbsp;\u2013 50 Jahre sp\u00e4ter \u2013 lautet der Programmtitel des Shankar-Sch\u00fclers Shubendra&nbsp;Rao \u201cEast marries West\u201d. Die musikalischen, aber auch &nbsp;menschlichen<br \/>Beziehungen haben sich vertieft und sind von Dauer.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Komponist und Sitar-Virtuose Shubhendra Rao ist einer der gro\u00dfen jungen Top-Solisten seiner Heimat. Gemeinsam mit seiner Lebensgef\u00e4hrtin Saskia Rao-de Haas aus Holland bildet er ein bisher einmaliges Duo mit Sitar und Cello.<br \/>Shubendra ist ein nachdenklicher und zugleich offener Mensch, der mithilfe seines Instrumentes Br\u00fccken zu vielen Kulturen schl\u00e4gt. Als einer der begabtesten Sch\u00fcler von Pandit Ravi Shankar gilt er bei Kritiker\/innen und Kenner\/innen als w\u00fcrdiger Nachfolger in der Tradition seines Gurus. Er trat in der Carnegie Hall und dem Kennedy Center ebenso auf wie im Th\u00e9atre de la Ville Paris&nbsp; oder im Sydney Opera House. Die indische Presse preist die Auftritte des Duos mit den Worten \u201etaking Indian music into a brave, new era\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><em>In Kooperation mit der&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.sargfabrik.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sargfabrik<\/a>&nbsp;und dem \u00d6<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/oeii.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">sterreichisch-Indischen Institute<\/a>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Concert<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Isfar Sarabski &amp; Band | Aserbaidschan<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Freitag, 28. Okt., 19:30<\/td><\/tr><tr><td>Radiokulturhaus |&nbsp;Argentinierstra\u00dfe 30a, 1040 Wien<\/td><\/tr><tr><td><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/mailto:Radiokulturhaus@orf.at\">Radiokulturhaus@orf.at<\/a>&nbsp;|&nbsp;Tel.: +43 01 50170 377<\/td><\/tr><tr><td>Kartenb\u00fcro: Mo \u2013 Fr, 16 \u2013 19h<\/td><\/tr><tr><td>Eintritt: \u20ac 27<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Isfar Sarabski<\/strong>&nbsp;\u2013 Piano |&nbsp;<strong>Shahriyar Imanov<\/strong>&nbsp;\u2013 Tar |&nbsp;<strong>Sasha Zinger<\/strong>&nbsp;\u2013 Drums |&nbsp;<strong>Aleksey Miltix<\/strong>&nbsp;\u2013 Violonchello |&nbsp;<strong>Ilgar Rzayev<\/strong>&nbsp;\u2013 Violin |&nbsp;<strong>Umida Abasova<\/strong>&nbsp;\u2013 Violin |&nbsp;<strong>Makar Novikov<\/strong>&nbsp;\u2013 Bass |&nbsp;<strong>Osman Eyublu<\/strong>&nbsp;\u2013 Violin<\/p>\n\n\n\n<p>Im Kaukasus-Staat Aserbaidschan gibt es seit Sowjet-Zeiten eine vitale, vielseitige Jazz-Szene. Gro\u00dfe Pianisten wie Vaqif Mustafa Zadeh oder seine Tochter Aziza Mustafa Zadeh z\u00e4hlen ebenso dazu wie&nbsp; Salman Gambarov oder der Saxofonist Rain Sultanov. Der 1989 geborene Isfar Sarabski ist einer der talentiertesten jungen Pianisten Aserbaidschans. Er hat bereits zahlreiche Preise und Wettbewerbe gewonnen, unter anderem den Solo-Piano-Wettbewerb beim Montreux Jazz Festival im Jahre 2009.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>2011 gr\u00fcndete er gemeinsam mit Alexander Mashin (Schlagzeug) und Makar Novikov (Kontrabass) das \u201eIsfar Sarabski Trio\u201c, das sich im Laufe der Zeit zu einer Band entwickelte. Isfar spielt in klassischem Jazz-Stil mit Einfl\u00fcssen der traditionellen aserbaidschanischen Mugham-Musik. Dieser althergebrachte Musikstil basiert ebenfalls auf Improvisation, was die Popularit\u00e4t des Jazz in Aser-baidschan teilweise erkl\u00e4rt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sarabski trat bei Festivals in Baku, in der Schweiz, in Norwegen, Russland und Georgien ebenso auf wie gemeinsam mit Herbie Hancock &amp; Friends 2012 in Paris, wo er auch den \u201eInternational Jazz-Day Award 2015\u201c erhielt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>In cooperation with&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/radiokulturhaus.orf.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Radiokulturhaus<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/oe1.orf.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ORF \u00d61<\/a>&nbsp;und dem&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.azculture.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Aserbaidschanischen Kulturinstitute<\/a>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Concert<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hossein Alizadeh &amp; Hossein Behroozinia &amp; Behnam Samani &amp; Saba Alizadeh | Klassische Musik aus Iran<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Samstag, 29. Okt., 19:30<\/td><\/tr><tr><td>Odeon Theater |&nbsp;Taborstra\u00dfe 10, 1020 Wien<\/td><\/tr><tr><td><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.odeon-theater.at\/\">www.odeon-theater.at<\/a>&nbsp;|&nbsp;Tel.: +43 (0)1 216 51 27<\/td><\/tr><tr><td>Eintritt:&nbsp;\u20ac 24,- \/ \u20ac 18,-<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Instrumente aus einer anderen Welt: Kl\u00e4nge, die ber\u00fchren, rascheln, fl\u00fcstern, klopfen, glockenhell perlen, tausendfach klirren, schluchzen, galoppieren, schmeicheln, wirbeln, berauschen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hossein Alizadeh<\/strong>, geboren in Teheran und im Iran lebend, hoch angesehener Meister (\u201eOstad\u201c) und Virtuose der klassischen persischen Musik, Komponist, Musikwissenschaftler, spielt die Setar und Tar, eine persische Langhalslaute, die als \u201eSultan der Instrumente\u201c gilt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hossein Behroozinia<\/strong>, geboren in Teheran und in Vancouver lebend, arbeitete und konzertierte mit einigen der angesehensten Ensembles klassischer iranischer Musik und spielt eine wichtige Rolle in der Wiederbelebung des Barbat \u2013&nbsp; einer alten persischen Laute.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Behnam Samani<\/strong>, geboren im Iran und in K\u00f6ln lebend, Virtuose der Perkussion, l\u00e4sst auf der Tombak, einer Bechertrommel, nicht nur die komplexesten Rhythmen, sondern dazu noch unerwartete, ganz eigene Melodien entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Saba Alizadeh<\/strong>, geboren im Iran und in Kalifornien lebend und dort sich auch im Raum der experimentellen elektronischen Musik bewegend, spielt die Kamancheh, eine Streichlaute, deren Klang an eine Violine erinnert und dann doch so fremd-vertraut anders klingt.<\/p>\n\n\n\n<p>Vier exzellente Musiker \u2013 Botschafter f\u00fcr die Kraft der Musik, die ihre Finger, ihre H\u00e4nde magisch zu f\u00fchren scheint \u00ad\u2013 geben der Musik den ganzen Raum: nicht nur den der B\u00fchne, sondern des ganzen Konzertsaals. Ihre Musik baut Br\u00fccken: geradewegs ins Herz des Publikums hinein.<\/p>\n\n\n\n<p><em>In cooperation with&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/honartfestival.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Honart<\/a>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Sufi Ritual<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Noureddine Khourchid &amp; die tanzenden Derwische von Damaskus<strong>&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Montag, 31. Okt., 19:30<\/td><\/tr><tr><td>Theater Akzent |&nbsp;Theresianumgasse 18, 1040 Wien<\/td><\/tr><tr><td><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.akzent.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.akzent.at<\/a>&nbsp;|&nbsp;Tel.: +43 (0)1 501 65 33 06<\/td><\/tr><tr><td>Eintritt: \u20ac 15,- bis \u20ac 36,-<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit:<strong>Noureddine Khourchid<\/strong>&nbsp;\u2013 Leitung &amp; Gesang |&nbsp;<strong>Abdulrahman Modawar<\/strong>&nbsp;\u2013 Chor &amp; Riqq&nbsp;|&nbsp;<strong>Mohamad Kahil<\/strong>&nbsp;\u2013 &nbsp;Chor&amp; Duff&nbsp;|&nbsp;<strong>Mhd Ghassan Alrawas<\/strong>&nbsp;\u2013 Chor &nbsp;|&nbsp;<strong>Adel Halima<\/strong>&nbsp;\u2013 Chor&nbsp;|<strong>Walid Alhamad<\/strong>\u2013Chor &amp; Tombak&nbsp;|&nbsp;<strong>Basem Kadmani<\/strong>&nbsp;\u2013 Chor &amp; Oud&nbsp;|&nbsp;<strong>Hatem Aljamal<\/strong>&nbsp;\u2013 Tanzender Derwisch&nbsp;|&nbsp;<strong>Mahmoud Altaier<\/strong>&nbsp;\u2013 Tanzender Derwisch<\/p>\n\n\n\n<p>Innerhalb der islamischen Welt stellt die mystische Richtung des Sufismus eine \u2013 wenn auch bedeutende \u2013 Minderheit dar. Die volksnahen Sufis verwenden die jahrhundertealten Traditionen von Musik, Gesang und Tanz dazu, um einen Trance-Zustand zu erreichen, in welchem die mystische Vereinigung mit Gott erfahrbar wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stadt Damaskus war immer eines der Zentren der arabischen Welt. Hier haben sich seit dem Altertum viele Kulturen gekreuzt, viele Einfl\u00fcsse vermischt. So haben auch die wandernden Derwische ihre Spuren hinterlassen. An den islamischen Schreinen entwickelte sich das Ritual des Drehtanzes, begleitet von religi\u00f6sen Ges\u00e4ngen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Noureddine Khourchid,<\/strong>&nbsp;geboren 1966 in Damaskus, ist der Sohn von Abu al-Nur, einem Sheikh des syrischen Shadhiliyya Sufi-Ordens. Nach dem Studium des Koran und der Ordensregeln erhielt er eine Ausbildung in religi\u00f6sem Gesang und Koran-Rezitation. Er leitet die Zeremonie des Sufi-Rituals, welches bei diesem Ensemble aus der Verbindung dieser Musiktradition mit zwei T\u00e4nzern aus dem Mevlevi\/Mawlawi-Orden steht. Der Mevlevi-Orden seinerseits f\u00fchrt seinen Ursprung auf den ber\u00fchmten Jaladdin al-Rumi (1207-1273) zur\u00fcck, der als Begr\u00fcnder und spiritueller Meister der Mevlevis in der t\u00fcrkischen Stadt Konya gilt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Mit freundlicher Unterst\u00fctzung durch&nbsp;die&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/https:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">AK Wien<\/a>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Workshops f\u00fcr Kinder und Jugendliche<br \/>Tanz, Musik und Geschichten aus dem Orient<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u201eRumpeldibumpel&nbsp; \u2013 eine Reise ins Morgenland\u201c<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Jeweils Fr., 14. &amp; 21. &amp; 28. 10. 2016 (9:30 + 10:45)<\/td><\/tr><tr><td>Workshop ab 3 Jahren.<\/td><\/tr><tr><td>Sargfabrik |&nbsp;Goldschlagstra\u00dfe 169, 1140 Wien<\/td><\/tr><tr><td><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.sargfabrik.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.sargfabrik.at<\/a>&nbsp;|&nbsp;Tel.: 43 (0)1 988 98 111<\/td><\/tr><tr><td>Unkosten-Beitrag: \u20ac 6,-<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Bahara Kazerouni<\/strong>&nbsp;\u2013 Workshopleitung &amp; Gesang |&nbsp;<strong>Mamadou Ngom<\/strong>&nbsp;\u2013 Musik &amp; Trommeln<\/p>\n\n\n\n<p>Die T\u00e4nzerin Bahara Kazerouni f\u00fchrt die Kinder auf holprige, staubige Wege. Sie gelangen zu einer erfrischenden Oase, in der sie so manche \u00dcberraschung erwarten. Alle Beteiligten trommeln, singen und tanzen miteinander, verwandeln sich in die Schlangen des Schlangenbeschw\u00f6rers und riechen die typische D\u00fcfte aus 1001 Nacht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u201eLalala \u2013 Konzerte f\u00fcr Kinder: Syrian Links\u201c<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Sonntag, 16.Okt., 15:00<\/td><\/tr><tr><td>Quellenstra\u00dfe 149, 1100 Vienna<\/td><\/tr><tr><td><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/kultureninbewegung.org\/\">kultureninbewegung.org<\/a>&nbsp;|&nbsp;Tel.: 43 (0)1 988 98 111<\/td><\/tr><tr><td>Free entry<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Orwa Saleh<\/strong>&nbsp;\u2013 Oud \/ Komposition<br \/><strong>Basma Jabr<\/strong>&nbsp;\u2013 Vocals<br \/><strong>Yazan Alsabbagh<\/strong>&nbsp;\u2013 Klarinette<\/p>\n\n\n\n<p>Das Trio von Orwa Saleh, Basma Jabr und Yazan Alsabbagh bildet eine magische Kombination aus eleganter Stimme, dem warmen Klang der Klarinette und der Musik des meisterhaft gespielten Ouds. Zusammen ergeben sie eine Choreographie, in der Gedichte singen und T\u00f6ne tanzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>In cooperation with&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20161101155656\/http:\/\/www.kultureninbewegung.org\/\">kulturen in bewegung<\/a><\/em><\/p>\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"parent":6266,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":{"0":"post-6662","1":"page","2":"type-page","3":"status-publish","5":"infinite-scroll-item","6":"no-featured-image-padding"},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>2016 - Salam Music &amp; Arts Festival<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.salam-music.at\/en\/archiv\/archiv-2016\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"2016 - Salam Music &amp; 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