Im Zentrum steht Musik, erweitert um visuelle Kunst, Performance sowie interdisziplinäre und partizipative Dialogformate. Salam Music bietet internationalen und lokalen Künstler*innen eine Plattform, die mit ihrer Kunst Menschen erreichen, einbeziehen und gesellschaftliche Zusammenhänge beleuchten wollen.
Das Musikprogramm reicht von klassisch-traditionellen Ensembles bis hin zu zeitgenössischen Strömungen – von Rock und Post-Punk bis zu elektronischer Musik. Zahlreiche herausragende Gäste waren bisher bei Salam Music zu erleben, darunter Aïta Mon Amour, Alim Qasımov, Alsarah & the Nubatones, Bab L’Bluz, Emel Mathlouthi, Faiz Ali Faiz, Farghana Qasimova, Gaye Su Akyol, Ghalia Benali, Kiya Tabassian, Rasha Nahas, Renaud Garcia-Fons, Souad Massi, Yasmine Hamdan sowie herausragende lokale Formationen wie das Orwa Saleh Ensemble, Kurdophone, das Sofia Labropoulou Ensemble, das Mahan Mirarab Ensemble, Golnar Shahyar, Marwan Abado oder Sakina Teyna – um nur einige zu nennen.
Viele weitere außergewöhnliche Künstler*innen werden das Festival auch in Zukunft bereichern und Menschen inspirieren.
24. Festivalausgabe — 17.-26.04.2026
Die 24. Festivalausgabe von Salam Music findet von 17.-26.04.2026 an verschiedenen Spielorten in ganz Wien statt. Wie bereits in den vergangenen 3 Jahren hat Salam Music auch dieses Jahr einen Gastkurator eingeladen, gemeinsam das Musikprogramm zu gestalten – wir freuen uns sehr, Mohamed Ben Saïd für das Musikprogramm von Salam Music 2026 im Team begrüßen zu dürfen.
Gastkurator 2026: Mohamed Ben Saïd
Der tunesische Kulturunternehmer, Festivalleiter und Musik-Kurator bringt über 20 Jahre Erfahrung in Konzertorganisation, Künstlerinnenmanagement, Booking und internationalem Touring mit. Als Gründer von Akacia Productions (Tunis/Paris) arbeitet Mohamed mit einigen der spannendsten Künstlerinnen der alternativen arabischen Szene und darüber hinaus zusammen. Mit seiner Arbeit hat er Orte wie die UNESCO-Welterbestätte Dougga in Tunesien in pulsierende kulturelle Treffpunkte verwandelt, wo Kulturerbe, zeitgenössische Musik und neue gesellschaftliche Impulse aufeinandertreffen.
Seine kuratorische Vision: Künstler*innen stärken, interkulturellen Dialog fördern und nachhaltige Musiknetzwerke aufbauen – Brücken zwischen Europa, der MENA Region und Afrika schlagen.
Festivalgeschichte von 2002 bis heute
Das Festival wurde 2002 vom damaligen Geschäftsführer der Szene Wien, Norbert Ehrlich, unter dem Namen Salam Orient gegründet. Anlass waren die Ereignisse rund um 9/11: Salam Orient sollte bewusst einen Kontrapunkt zur pauschalen Wahrnehmung der arabischen Welt setzen und ein differenziertes, vielfältiges Bild der Kulturen Südwestasiens und Nordafrikas vermitteln. Dieses Anliegen prägt das Festival bis heute.
Nach 15 erfolgreichen und intensiven Jahren übergab Norbert Ehrlich 2017 die Leitung an Katrin Pröll, die gemeinsam mit Martina Laab als Beraterin die künstlerische Ausrichtung neu formte und seither beständig weiterentwickelt hat.
Auch das Team wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich erweitert: Doris Miyung Brady zeichnet seit 2017 für den visuellen Auftritt des Festivals verantwortlich. Seit 2022 verantwortet Regina Fisch (TUMULTTOTAL) Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit und Stefan Wackerlig unterstützt seit 2023 Technik und Produktion. Beide sind zudem beratend in die Programmplanung eingebunden.
Seit 2023 verfügt Salam Music über eine eigene Festivalzentrale, kuratiert und organisiert von Orwa Saleh, die während der Festivalzeit zu einem künstlerischen Treffpunkt und offenen Raum für Begegnungen wird.
Gemeinsam entwickelt das engagierte Team ein zehntägiges internationales Festival, das Musik, Kunst und Kultur zusammenführt und gesellschaftliche Vielfalt sichtbar macht.





